China 

China wehrt sich

Unternehmen und einzelne Individuen der Autonomen Region Xinjiang haben Klage gegen den deutschen Staatsbürger Adrian Zenz eingereicht. Sie bezichtigen ihn, Unwahrheiten über „Zwangsarbeit“ verbreitet und damit ihrem Ruf geschädigt zu haben, was wiederum wirtschaftliche Verluste verursachte, berichtete eine Website in Xinjiang am heutigen Dienstag.

Gegen Zenz wurde von einem Anwalt eine Zivilklage bei einem örtlichen Gericht in Xinjiang eingereicht. Die Klage verlangt, dass Zenz sich offenkundig entschuldigt, ihren Ruf wiederherstellt und für finanzielle Schäden aufkommt, berichtete news.ts.cn.

Zenz, geboren 1974, ist Senior Fellow bei der Victims of Communism Memorial Foundation, eine 1983 gegründeten rechten Organisation. Im Verlauf der letzten Jahre hat Zenz mehrfach Kommentare in sozialen Medien bezüglich Xinjiang abgegeben, wo er fragliche akademische Forschungsergebnisse zu Themen wie „Zwangsarbeit ethnischer Minderheiten in Xinjiang“ vorstellte. Genannte Berichte wurden anschließend von westlichen Medien zitiert und verbreitet.

Auf Basis dessen haben einige Länder und Unternehmen den Import von Baumwolle und Baumwollprodukten aus Xinjiang reduziert beziehungsweise gestoppt, was den Landwirten und Verarbeitungsunternehmen in Xinjiang wirtschaftliche Verluste verursachte, heißt es in dem Bericht.

Quelle: People’s DailyPeople’s Daily

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