Vom 11. März 2020 bis zum gleichen Tag im Jahr 2021 ist so viel passiert, das so ungewöhnlich war, dass das Erlebte die Seiten einer Zeitung sprengt

Stimmen aus aller Welt lassen das erste Jahr dieser gefährlichen Pandemie Revue passieren, die die Agenden des Planeten durcheinander gebracht hat.

Vom 11. März 2020 bis zum gleichen Tag im Jahr 2021 ist so viel passiert, das so ungewöhnlich war, dass das Erlebte die Seiten einer Zeitung sprengt.

Aber wir leben und glauben daran, dass ein Tag kommen wird, an dem es keine Todesfälle, keine schweren Fälle, keine kranken Menschen gibt. In der Hoffnung auf eine massive Impfung und auf die Kraft der Solidarität schlagen wir eine Zusammenfassung dessen vor, was in Kuba während dieses vergangenen Jahres geschehen ist.

1. Nationaler Plan zur Prävention und Kontrolle des neuen Coronavirus

Noch vor dem Auftreten der ersten Fälle hatte Kuba einen Maßnahmenplan zur Bekämpfung der Krankheit entworfen und begonnen, diesen umzusetzen.

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär der Partei, hatte auf die Notwendigkeit einer nationalen Strategie hingewiesen, die in dem Maße angereichert wurde, in dem Näheres über SARS-COV-2 bekannt wurde.

Mit diesem Auftrag genehmigte der Ministerrat am 29. Januar 2020 einen Plan zur Prävention und Kontrolle der Krankheit. Am 12. Februar wurde die Wissenschaftliche Gruppe zur Konfrontierung von COVID-19 ins Leben gerufen. Am 17. und 26. desselben Monats wurden jeweils die COVID-19-Gesundheitsbeobachtungsstelle und der Innovationsausschuss gegründet.

Am 28. Februar wurden die ersten fünf Forschungsprojekte für COVID-19 verabschiedet. Am 1. Juni waren 460 Forschungsprojekte im Gange, von denen 85 von der Wissenschaftsgruppe der Nationalen Technischen Gruppe geleitet wurden.

Am 3. März 2020 beschloss das Politbüro der Partei eine Aktualisierung des Plans mit 497 Maßnahmen; und unter Berücksichtigung der Ergebnisse wurde am 9. Juni eine Strategie für die Erholungsphase nach COVID-19 mit 220 Maßnahmen verabschiedet, die in drei Phasen umgesetzt werden sollen. Sie wurde am 10. Juni vom Exekutivkomitee und dem Ministerrat verabschiedet.

2. Erste Fälle von COVID-19 in Kuba gemeldet

Am 10. März 2020 wurden vier italienische Touristen mit Atemwegssymptomen identifiziert, die sich in einer Privatunterkunft in der Stadt Trinidad, Provinz Sancti Spiritus, aufhielten. Sie wurden sofort in das Institut für Tropenmedizin Pedro Kourí (IPK) in Havanna eingeliefert.

Am 11. März 2020 meldete das Nationale Referenzlabor des IPK, dass drei der vier seit dem 10. März isolierten Touristen positiv auf das neue Coronavirus SARS-COV-2 getestet wurden. Am selben Tag wurde die Krankheit auf internationaler Ebene von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Pandemie eingestuft.

Der Armeegeneral und der Präsident aktivierten sämtliche Verteidigungsräte der Provinzen in reduzierter Zusammensetzung, um die Hilfsaktionen zu unterstützen. Die Aktivierung der Verteidigungsräte einiger Gemeinden wurde, falls erforderlich, ebenfalls ins Auge gefasst.

Foto: Dunia Álvarez Palacios

3. Ununterbrochene Pressekonferenzen schaffen eine Verbindung zum Volk

Eines der wichtigsten Kommunikationsgeschehnisse des Jahres 2020 war die tägliche Ausstrahlung der Pressekonferenz des Ministeriums für Gesundheitswesen (Minsap) im nationalen Fernsehen, die von Dr. Francisco Durán García, dem nationalen Direktor für Epidemiologie, geleitet wurde, der alle Arten von Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Pandemie im Land beantwortete und dazu beitrug, die Wahrnehmung des Risikos und die Notwendigkeit der Stärkung der hygienisch-sanitären Maßnahmen zu erhöhen.

4. Erster Todesfall in Kuba

Am frühen Morgen des 18. März verstarb der 61-jährige italienische Patient, der in kritischem Zustand auf der Intensivstation des IPK lag. Ein trauriger Moment für die Nation.

5. Erster kubanischer Träger des Coronavirus erhielt auch die erste medizinische Entlassung

Der erste kubanische Träger des neuen Coronavirus, der junge Jesús Álvarez, Einwohner von Santa Clara, war auch der erste, der entlassen wurde.

6. Die Person mit dem längsten Krankenhausaufenthalt aufgrund von COVID-19

Am 22. Mai 2020 wurde die Krankenschwester Yaquelín Collado Rodríguez aus Villa Clara aus dem Militärkrankenhaus Comandante Manuel Fajardo entlassen, nachdem sie 59 Tage im Krankenhaus verbracht hatte, davon 37 Tage auf der Intensivstation in kritischem bzw. schwerem Zustand.

Sie erkrankte während eines Einsatzes in Venezuela und war einer der kompliziertesten COVID-Fälle, mit denen die kubanische Medizin konfrontiert wurde.

Foto: Freddy Pérez Cabrera

7. Weder schwangere Frauen noch Kinder sind gestorben

Am 22. März 2020 wurde in Santiago de Cuba das erste positiv auf COVID-19 getestete Kind des Landes gemeldet. Fast ein Jahr später, am 2. März 2021, wurde die erste Geburt einer an COVID-19 erkrankten Schwangeren in kritischem Zustand gemeldet, ein Ereignis, das sich in Villa Clara ereignete. In Kuba hatten wir ein Kind mit Multisystemischem Entzündungssyndrom, das sich günstig entwickelte; zwei Fälle von Kawasaki-Krankheit, die mit COVID-19 assoziiert ist, mit ebenfalls guten Fortschritten, und eine Jugendliche mit hämophagozytischem Syndrom, das ebenfalls mit dem neuen Coronavirus in Verbindung steht, die unter einer schweren organischen Störung litt, sich aber bereits erholt. Kein Kind oder Jugendlicher ist an den Folgen dieser Epidemie gestorben, jedoch haben sich mehr als 6.300 von ihnen infiziert.

Foto: Dunia Álvarez Palacios

8. Kuba empfing das britische Kreuzfahrtschiff MS Braemar, als niemand es wagte

In einem der Würde Kubas entsprechenden humanitären Akt empfingen wir in Havanna am 18. März 2020 das britische Kreuzfahrtschiff MS Braemar der britischen Kreuzfahrtgesellschaft Fed Olsen, das 682 Passagiere und 381 Besatzungsmitglieder an Bord hatte, mit fünf positiven Fällen von COVID-19 sowie 40 weiteren, die im Verdacht standen, das neue Coronavirus in sich zu tragen, aufgrund dessen es seit Ende Februar von mehreren karibischen Häfen abgewiesen worden war. Die kubanische Regierung war die einzige, die der humanitären Anfrage entgegenkam.

Foto: Ricardo López Hevia

9. Tausenden von im Ausland gestrandeten Bürgern wurde die Rückkehr nach Kuba gewährleistet

Nach Angaben des kubanischen Außenministeriums wurden vom 21. März bis zum Oktober 2020 94 Charterflüge ausgeführt, die mehr als 5.700 in 56 Ländern gestrandete Kubaner zurückbrachten. Konsularischer Beistand wurde kubanischen Besatzungsmitgliedern von über 12 Kreuzfahrtschiffen und über 20 Handelsschiffen gewährt, die in Häfen verschiedener Länder gestrandet waren.

In diesem Jahr setzte die kubanische Regierung ab dem 19. März 2020 unter anderem die automatische und kostenfreie Verlängerung des ununterbrochenen Auslandsaufenthalts kubanischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Land über die festgelegten 24 Monate hinaus um.

Foto: Ricardo López Hevia

10. Die Brigaden des auf Katastrophen und schwere Epidemien spezialisierten internationalen Ärztekontingents „Henry Reeve“ brechen auf, um weltweit COVID-19 zu begegnen

Am 15. März wurde in Havanna die erste Beraterbrigade nach Venezuela entsandt. Seitdem hat Kuba 56 Henry Reeve-Brigaden in 40 Länder geschickt. Fachkräfte dieser medizinischen Truppe haben 1.090.799 Menschen in Lateinamerika und der Karibik, Europa, Afrika und Asien behandelt, während gleichzeitig das kubanische Protokoll auf andere Länder ausgedehnt wurde, berichtet die Website des Minsap.

In Anerkennung dieser Arbeit beantragt eine intensive internationale Bewegung den Friedensnobelpreis 2021 für unsere Ärzte.

11. Spenden und solidarische Hilfe für Kuba

Im Jahr 2020 kamen Spenden hauptsächlich von Organisationen des Systems der Vereinten Nationen und von Ländern, die sich solidarisch zeigen. Das Ministerium für Außenhandel und Ausländische Investitionen zählte mehr als 400 Angebote von 27 Nationen und acht internationalen Kooperationsagenturen, zusätzlich zur Hilfe von Einzelpersonen. Außerdem wurde ein Bankkonto für alle eingerichtet, die großzügige finanzielle Spenden leisten wollten.

12. Wachsendes Netzwerk von Laboren für die COVID-19-Diagnostik

Zu Beginn der Epidemie gab es im Land vier solcher Einrichtungen mit einer Kapazität von 100 Tests pro Tag. Derzeit verfügt es über 22 molekularbiologische Labore, die täglich etwa 20 000 Tests bearbeiten. Das Labor in der Provinz Mayabeque befindet sich in der Anlaufphase.

13. Kuba hat fünf Impfstoffkandidaten und könnte das erste lateinamerikanische und karibische Land werden, das seinen eigenen Impfstoff gegen COVID-19 produziert

Kuba hat fünf Impfstoffkandidaten in unterschiedlichen Stadien in der klinischen Erprobung: Soberana 01 und Soberana 02, vom Finlay Impfstoffinstitut; Abdala (CIGB-66) und Mambisa (CIGB-669), vom Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie; und Soberana Plus, das vor kurzem aufgenommen wurde. Letzterer ist eine der im Projekt Soberana 01 evaluierten Formulierungen, der als Auffrischungsimpfstoff entwickelt wird und bei rekonvaleszenten Patienten oder in Kombination mit anderen Impfstoffen eingesetzt werden soll.

Das COVID-19-Impfstoffprogramm der Insel begann im Mai 2020 und im August wurden die klinischen Studien mit zwei Formulierungen von Soberana 01 eingeleitet. Diese Impfstoffkandidaten wurden nach strengen Tests und der Genehmigung durch das Staatliche Kontrollzentrum von Medikamenten, Medizinischen Produkten und Geräten (Cecmed) zugelassen.

14. Die Neuartigkeit des Hyperimmunplasmas oder das Überleben

Die Verwendung des Hyperimmunplasmas von Patienten, die von COVID-19 rekonvaleszieren, begann in Kuba im April 2020 als eine der Behandlungsalternativen zur Bekämpfung der Pandemie.

15. Das Aktionsprotokoll des Ministeriums für Gesundheitswesen

Im Mai 2020 veröffentlichte das Ministerium für Gesundheitswesen das nationale Aktionsprotokoll für COVID-19. Im August wurde eine aktualisierte Version vorgestellt, um das Fallmanagement zu optimieren und den Schutz des Gesundheitspersonals und der Bevölkerung zu stärken. Die neueste Version stammt vom Januar 2021 und enthält neue Entwicklungen in Bezug auf Hochrisiko- und asymptomatische Patienten.

Foto: Ricardo López Hevia

16. Rekombinantes humanes Interferon Alfa 2B, PrevengHo-vir, Biomodulin-t und Itolizumab

Das Rekombinante Humane Interferon Alpha 2B wurde bereits im Februar 2020 als eines der Medikamente bekannt, die in China effektiv gegen das Coronavirus eingesetzt werden.

In Kuba wurden unter anderem PrevengHo-vir, das seit April 2020 präventiv eingesetzt wird, Jusvinza, das für den Notfalleinsatz zugelassen ist, Biomodulin t, das bei älteren Erwachsenen ab 60 Jahren eingesetzt wird, und Itolizumab als entzündungshemmende Therapie bei Patienten mit COVID-19 eingesetzt.

17. Kuba erzielt seine erste auf Nanotechnologie basierende Innovation: ein PCR-Proben-Diagnosegerät

Im Februar 2021 wurde der Entwurf und die Produktion eines PCR-Proben-Diagnosegeräts vorgestellt, die erste nanotechnologiebasierte Innovation, die von Forschern des Zentrums für Fortgeschrittene Studien entwickelt wurde.

Foto: Minsap

18. BioCen gelang es, das erste in Kuba hergestellte Transportmittel für Viren zu entwickeln

Forscher des Nationalen Zentrums für Biopräparate (BioCen) entwickelten im Oktober 2020 das erste in Kuba hergestellte Transportmittel für Viren, das für die Entnahme und den Transfer von nasopharyngealen und oropharyngealen klinischen Proben von Patienten zur Diagnose von SARS-COV-2 bestimmt ist.

19. Anwendung von Nasalferon bei Reisenden und deren Familienangehörigen

Seit dem 7. Januar 2021 wurde in Havanna beschlossen, das Medikament Nasalferon an Reisende und ihre Familien zu verabreichen, um ihr Immunsystem zu stärken und die Vermehrung des SARS-COV-2-Virus zu verhindern. Heute wird seine Anwendung auf gefährdete Gruppen ausgeweitet.

20. Einbindung von Freiwilligen in Isolierungszentren und aktive Fallsuche

Hunderttausende von Jugendlichen haben ihre Solidarität in den Isolierzentren, bei den aktiven epidemiologischen Nachforschungen in jedem Gesundheitsbereich, in der roten Zone und bei vielen anderen dringenden Angelegenheiten wie der Unterstützung des Familienfürsorgesystems (SAF) oder bei der Lebensmittelproduktion eingebracht.

21. Soziale Sicherheit und Arbeitsschutz

Unter dem humanistischen Prinzip, das die Revolution auszeichnet, und trotz der Verschärfung der US-Wirtschaftsblockade gegen die Insel und der negativen Auswirkungen von COVID-19 auf die nationale Wirtschaft, führte das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit Maßnahmen zum Arbeits- und Lohnschutz sowie zur sozialen Sicherheit und Unterstützung durch, damit kein Kubaner ungeschützt bleibt.

Fernarbeit und Telearbeit wurden gefördert, wobei 100 Prozent des Lohns gezahlt werden; es gibt Schutz für ältere Erwachsene ab 60 Jahren, für Mütter, Väter und Erziehungsberechtigte mit Kindern in Kindergärten, in der Grund- oder Sonderschule und für andere gefährdete Personen.

Mehr als 247.300 Selbstständige, deren Tätigkeit ausgesetzt wurde, wurden von der Zahlung von Steuern und Gebühren befreit, und es wurden Vergünstigungen wie die zeitliche Verlängerung des Steuerzahlerregisters, die Stundung von Steuerzahlungen und die Aussetzung von Steuerzahlungen für angestellte Arbeiter gewährt.

22. Umsetzung einer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsstrategie

Die Strategie zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Bewältigung der Krise wurde am 16. Juli 2020 vom Ministerrat verabschiedet, deren Grundsätze, neben weiteren Aspekten, die Verteidigung der nationalen Produktion, die Förderung des Exports und eine größere Autonomie in der Verwaltung des Unternehmenssektors sind.

Als Teil der Strategie haben der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez und sein Team die Regierungsbesuche in den Provinzen wieder aufgenommen.

23. Garantien für sicheren Tourismus

Geschützt durch die strenge Zertifizierung eines sichereren und hygienischeren Tourismus hat Kuba am 15. November 2020 die Wiedereröffnung von Flughäfen und des Tourismussektors inmitten des Kampfes gegen die Pandemie akzeptiert.

24. Überwachung der Lebensmittelproduktion

Angesichts der komplexen Situation, die durch COVID-19 verursacht wurde, und der Besessenheit der Administration von Donald Trump, die Maßnahmen der Wirtschaftsblockade zu verschärfen, war für die Führung des Landes die Nahrungsmittelproduktion das vorrangige Thema.

25. Die Herausforderung an Handel und Dienstleistungen

Unter der Prämisse, dass kein Kubaner hilflos zurückbleiben dürfe, entstanden Kurierdienste, die Zubereitung von Essen zum Mitnehmen und die Erfahrung, besonders in Quarantäne-Situationen die Produkte näher an die Wohngebiete zu bringen.

26. Softwareanwendungen erleichterten Dienste

Im Jahr 2020 wurden mehrere Zahlungsdienste durch E-Commerce und Point-of-Sale (POS)-Terminals angekurbelt. Zusätzlich zu Mobile Banking, Telebanca, Geldautomaten und Transfermóvil kamen Anwendungen wie die Viajando und TuEnvío APK hinzu. Zur Überwachung, Kontrolle oder Information über die Pandemie wurden Anwendungen wie COVID-19-Infocu und der „virtuelle Erfasser“ entwickelt.

27. Pausierende Städte, aber mit Non-Stop-Verkehr

Die Beschäftigten des Transportwesens haben die Verlegung von Patienten oder Verdachtsfällen in Krankenhäuser und Isolierzentren bedingungslos unterstützt. Sie sicherten auch die Fahrten des Gesundheitspersonals in den Gebieten ab, wo die epidemiologische Situation dazu zwang, die üblichen Routen der Busse und Taxis auszusetzen.

Sie waren verantwortlich für den täglichen Transport Tausender von PCR-Tests und die humanitäre Beförderung von Menschen, die weit von zu Hause entfernt von der Verschlimmerung der epidemiologischen Situation überrascht wurden.

28. Strategien zur Hilfe bei Isolierung

Aus dem Bereich der Sozialwissenschaften gab es Aktionen zur Hilfe bei Isolierung, telefonische Begleitung durch die Vertrauenslinie Con Vida oder die 103 Helpline, die Veröffentlichung von Beratungstexten und die aktive Rolle in den WhatsApp-Psychogruppen der Sektion Psychologische Beratung der Kubanischen Gesellschaft für Psychologie.

Über Fernsehunterricht war es möglich, die Lebendigkeit der Lehr- und Erziehungsprozesse von zu Hause aus aufrechtzuerhalten.

29. Die Kultur als Seele der Nation wurde gefestigt

In einem Szenario, das durch COVID-19, die Verschärfung der US-Blockade und offene subversive Kampagnen gegen die Insel gekennzeichnet war, ließen sich das Kulturministerium und seine Institutionen keineswegs entmutigen, sondern verstärkten ihre Arbeit.

Angesichts der Verschiebung künstlerischer Massenveranstaltungen wurden fast 200 Konzerte online übertragen, während das Internationale Festival des neuen lateinamerikanischen Filmschaffens in Havanna eine Auswahl von Werken über das kubanische Fernsehen ausstrahlte. In das Fernsehprogramm wurden darüber hinaus neue familienorientierte Sendungen aufgenommen.

30. Vorbereitung von Athleten auf internationale Wettkämpfe

Trotz der Entscheidung, ohne Publikum in den Stadien zu spielen, und der permanenten Verfolgung durch die COVID-19, die dazu gezwungen hat, den letzten Teil des Turniers im Blasenmodus auszuführen, stellte die Nationale Baseball-Serie einen Triumph der Sportbewegung inmitten der Pandemie dar.

Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio mussten Athleten und Trainer im vergangenen Jahr auf die verschiedensten Initiativen zurückgreifen, um sich für die Spiele in Japan in Form zu bringen.

31. Historische Daten wurden nicht übersehen

Von Türschwellen und Balkonen aus oder virtuell, auf offenen Plätzen oder symbolisch, feierte das kubanische Volk den Internationalen Tag der Arbeit, den 26. Juli und den Jahrestag des Sieges der Revolution am 1. Januar.

32. Die Pandemie hat die legislative Arbeit des Parlaments nicht behindert

Der Zeitplan für die Gesetzgebung im Jahr 2020 wurde beeinträchtigt, aber die Arbeitsgruppen setzten ihre Arbeit fort. Infolgedessen wurden die Gesetze über den Auswärtigen Dienst, über die Organisation und Arbeitsweise des Ministerrats, über die Abberufung, über den Präsidenten und den Vizepräsidenten der Republik, über die Organisation und Arbeitsweise der Provinzregierung der Volksmacht und über die Organisation und Arbeitsweise des Gemeindeverwaltungsrats verabschiedet.

33. Von den USA finanzierte Provokationsakte zur internen Subversion

In den letzten zwei Jahrzehnten haben die verschiedenen Regierungen jenes Landes fast 250 Millionen Dollar für eine Reihe von Programmen bereitgestellt, die darauf abzielten, die Revolution zu stürzen. Während der Administration von Donald Trump wurden mehr als 240 feindselige Maßnahmen gegen die Insel eingesetzt. Besonders heftig waren die Maßnahmen im Jahr 2020, als er die Möglichkeit, Überweisungen über Western Union zu senden, eliminierte, Flüge weiter einschränkte und den Zugang der Insel zu medizinischer Versorgung und Spenden blockierte.

34. Anerkennung von ALBA und Caricom für Kubas Strategie zur Bekämpfung von COVID

Für seine regionale Reaktion auf die Pandemie wurde Kuba von den Außenministern, die am 21. Politischen Rat der Bolivarischen Allianz für die Völker Amerikas teilnahmen, und später von den Staats- und Regierungschefs der Karibischen Gemeinschaft anerkannt.

35. Die Vorbereitung des Parteitags wurde nicht eingestellt

Wie angekündigt, wird der 8. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas vom 16. bis 19. April stattfinden. Das historische Ereignis wird sich auf die Bewertung und Projektion von Schlüsselthemen für die Gegenwart und Zukunft der Nation konzentrieren.

Quelle: Granma – Fünfunddreißig Meilensteine von COVID-19 in Kuba