Gegenwärtig  bereitet sich die NATO darauf vor, in Zukunft auch im Weltraum Kriege auszutragen, weshalb in Ramstein in Rheinland-Pfalz eine zentrale Koordinationsstelle für die Weltraumüberwachung eingerichtet werden soll, welche im Bedarfsfall zu einer Kommandostelle umfunktioniert werden kann. Es ist dies ein konkreter Schritt, der auf die Erklärung von 2019 erfolgt, wonach der Weltraum ab sofort zum Einsatzgebiet der NATO erklärt wurde.

Bei der Weltraumüberwachung der NATO wird demnächst auch Luxemburg mitmischen, denn am Abschlusstag des NATO-Gipfels in Brüssel unterzeichnete der olivgrüne Armeeminister François Bausch eine gemeinsame Erklärung mit dem delegierten NATO-Generalsekretär Mircea Geoana über die Finanzierung eines strategischen Wissenssystems  der Lage im Weltraum.

Zu diesem Zweck will Luxemburg innerhalb von drei Jahren 6,7 Millionen Euro an Steuergeldern ausgeben. Mär hun et jo!

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Luxemburg spielt bei NATO-Weltraumüberwachung mit