Die unmenschliche Flüchtlingspolitik der EU und Großbritanniens fordert erneut Menschenleben. Mindestens 27 Flüchtlinge sind auf dem Ärmelkanal durch ein gekentertes Boot ums Leben gekommen. Damit ist die Zahl der Menschen, die allein im Jahr 2021 im Ärmelkanal ertrunken sind, auf 41 gestiegen.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass man Fluchtwege nicht verbieten, sondern nur noch unsicherer machen kann. Und während Menschen ihr Leben riskieren und dabei sterben, schieben sich Großbritannien und Frankreich gegenseitig die Schuld zu, als ob es sich nur um eine lästige Behördenfrage handeln würde. Über eine wirkliche Alternative wird in Brüssel kaum diskutiert.

Wir fordern:
Ein Ende der Festung Europa, am Mittelmeer, im Ärmelkanal, wie an der polnisch-weißrussischen Grenze, und die Schaffung von sicheren Fluchtwegen!
Ein Ende der imperialistischen Außenpoltik der EU!
Her mit einem System, in dem Menschenleben mehr wert sind als Profitinteressen!

Quelle: KSV-KJÖ – Kommunistischer StudentInnenverband – Krieg exportieren – Elend importieren