Übernommen von SDAJ:

Explodierende Corona-Fallzahlen, chaotisches Krisenmanagement, steigender Leistungs- und Arbeitsdruck und ein „nie dagewesenes Ausmaß an Erschöpfung“ – die französischen LehrerInnen sowie ihre Schützlinge haben allen Grund ihre Wut auf das kapitalistische Bildungssystem auf die Straßen zu tragen. Dem vereinten Ruf von 11 Gewerkschaften folgen seit dem Ende der Winterferien Zehntausende überlastete und streikbereite KollegInnen in einen landesweiten Ausstand. Der Streik wurde zudem – historisch und gewinnbringend – vom Elternvertreterverband FCPE sowie durch die Schülervereinigungen unterstützt.

In Frankreich wütet Omikron: bei einer 7-Tage-Inzidenz von 3000 ist die Bildungslandschaft zum Hotspot verkommen – in einer Woche wurden 50.000 SchülerInnen positiv getestet, 6000 Erzieherinnen und Erzieher mussten ihre Arbeit niederlegen und 10.000 Schulklassen sind geschlossen.

Wie die Pariser Tagespresse im Angesicht einer 80.000 Personen zählenden Großdemonstration schrieb, seien die im Bildungssektor arbeitenden Menschen durch ein „zur Hölle gemachtes“ Bildungssystem auf die Straße getrieben worden. Zwar regierten die politischen Statthalter per Parlamentsbeschluss mit etwaigen Verschärfungen…

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Frankreich: Corona-Chaos an den Schulen – Streik als Antwort