Die von der Tageszeitung junge Welt ausgerichtete XXVII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz (RLK) findet am 8. Januar 2022 als Onlineveranstaltung statt. Die Konferenz wird ab 10.30 Uhr unter www.jungewelt.de im Internet übertragen. Kooperationspartner aus Europa und anderen Kontinenten übernehmen den simultan in deutscher, englischer, türkischer und spanischer Sprache gesendeten Livestream auf ihren jeweiligen Plattformen. 2021 wurde er von insgesamt rund 70.000 Endgeräten empfangen.

Die RLK steht unter dem Motto »Krieg und Leichen – die letzte Hoffnung der Reichen. Hände weg von Russland und China!« Als Gäste erwartet werden u. a. der stellvertretende Vorsitzende der Kommunistischen Partei Russlands, Dmitri Nowikow. Er spricht für die zweitstärkste Partei der Russischen Föderation (sie erreichte bei den jüngsten Duma-Wahlen fast 19 Prozent) und wird über die Krise des Imperialismus und den daraus folgenden aggressiven Kurs der NATO gegenüber Moskau sprechen. Stefan Huth, Chefredakteur der jungen Welt, erklärt: »Mit dem Schwerpunkt haben wir einen Nerv getroffen. Schon am Folgetag der Konferenz werden sich Spitzenvertreter der USA und Russlands in Genf treffen, um angesichts der Präsenz von NATO-Truppen vor der russischen Grenze über Moskaus Forderungen nach Sicherheitsgarantien zu sprechen.«

Weitere Referenten der RLK sind Juan Ramón Quintana aus Bolivien, ehemaliger Minister der Präsidentschaft unter Evo Morales, sowie Rosario del Pilar Pentón Díaz, Rektorin der Hochschule der Kommunistischen Partei Kubas. Auch eine Grußbotschaft des ehemaligen Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, wird erwartet. An der für 18 Uhr geplanten Podiumsdiskussion zum Thema »Wie wir den nächsten Krieg verhindern« nimmt u. a. Sören Pellmann teil, der bei den Bundestagswahlen für die Partei Die Linke ein Direktmandat in Leipzig gewinnen konnte.

Nähere Informationen zur Konferenz unter www.jungewelt.de/rlk