Lockerungen Light?

Seit diesem Wochenende gelten Lockerungen für Geimpfte. Wir Jugendliche können uns nur in den seltensten Fällen darüber freuen: Nur ein kleiner Teil von uns ist geimpft, für Unter-16-jährige ist in Deutschland noch kein Impfstoff zugelassen. Auch wir nehmen seit einem Jahr enorme Einschränkungen hin, zum Schutz der Teile der Bevölkerung, die zu Risikogruppen gehören und um die Verbreitung des Virus einzuschränken. Die Auswirkungen des Pandemiemanagements der Bundesregierung: Fast jede/r Dritte zwischen 7 und 17 Jahren zeigt psychische Auffälligkeiten, 46% der Jugendlichen haben Angst vor der Zukunft, Essstörungen und Depressionen nehmen…

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GEW: Reform muss reformiert werden!

Mit Blick auf das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im Bundesrat stellt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fest, dass „die Ziele der Reform des Sozialgesetzbuches (SGB) VIII noch nicht erreicht sind“. „Bund und Länder sind die Reform nur halbherzig angegangen: Kontrolle und Steuerung stehen im Mittelpunkt, die Pädagogik verliert“, betonte Björn Köhler, GEW-Vorstandsmitglied für Jugendhilfe und Sozialarbeit, am Freitag in Frankfurt a.M. Über die bisher nicht geklärte Frage hinaus, wer die Mehrkosten, die die Reform verursacht, zahlt, kritisierte Köhler vor allem zwei inhaltliche Punkte.

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GEW-Vorsitzende Tepe: „Deutschland braucht eine Bildungsoffensive!“

Bildungsgewerkschaft zum „Tag der Arbeit“: „Solidarität ist Zukunft“ „Deutschland braucht eine Bildungsoffensive“, verlangte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während ihrer Rede zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai in Bremen. „Die Corona-Krise hat für altbekannte Probleme im Bildungsbereich wie ein Brandbeschleuniger gewirkt: Unterfinanzierung, Fachkräftemangel, marode Einrichtungen und schlechte digitale Ausstattung sind wie unter einem Brennglas für alle Menschen sichtbar geworden. Auch der Druck der Schuldenbremse hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass beim Personal gespart wurde. Das rächt sich jetzt.“ Deshalb müsse die Schuldenbremse ausgesetzt…

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Signal für den Frieden

Mehr als 250 Friedensaktivistinnen und -aktivisten folgten dem Aufruf von DKP, GRH, der Freidenker und anderer Organisationen am vergangenen Samstag nach Torgau. 76. Jahre nach der Begegnung von Soldaten der Roten Armee und der US-Army am 25. April 1945 an der Elbe und ihres „Schwures von Torgau“, für eine Welt des Friedens zu kämpfen, setzten sie ein starkes Signal. Gemeinsam forderten sie: Raus aus der Nato! Frieden mit Russland und China!

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Wir zahlen nicht für eure Krise! Heraus aus Vereinzelung und Konkurrenz – heraus zum 1. Mai!

Knapp 3 Millionen Menschen sind Erwerbslos, nochmal fast genauso viele befinden sich in Kurzarbeit und müssen auf bis zu 40% ihres Lohnes verzichten, was viele Menschen an den Rand des Existenzminimums bringt. Die Zahl der Lehrstellen sinkt um 12% und 32% der Studierenden haben Probleme, finanziell über die Runden zu kommen, während die Ausbildungsqualität sinkt und die ausbildungsfernen Tätigkeiten zunehmen. Gleichzeitig bleiben auf der anderen Seite die ausgezahlten Dividenden von BASF, Daimler und Co gleich oder steigen sogar an. VW konnte im vergangenen Jahr beispielsweise 8,8 Milliarden Gewinn einfahren, während…

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GEW fordert Fernunterricht für Schulen ab Inzidenzwert 100

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stellt fest, dass die Notbremse in Bildungseinrichtungen für alle ab einem Inzidenzwert von 100 gezogen und Fernunterricht angeboten werden müsse, wenn der Ausbruchsherd in einer Kommune nicht ganz konkret definiert werden kann. „Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Bildungspersonal sind von der Virusmutation stark betroffen. Die Zahl 200 im Infektionsschutzgesetz ist eine politisch motivierte Setzung, damit Schulen und Kitas geöffnet bleiben können. Der Wert ist nicht wissenschaftsbasiert, er ist nicht am Gesundheitsschutz der Lehrenden und Lernenden orientiert“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe während der…

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Teststrategie für Hochschulen ins Infektionsschutzgesetz

„Dass die Bundesregierung einerseits die Lockdown-Regeln vereinheitlichen will, aber die Hochschulen außen vor lässt, passt nicht zusammen“, erklärt Nicole Gohlke, wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heutigen Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes, im dem der Passus für den Präsenz-Notbetrieb an Hochschulen unter Testbedingungen wieder gestrichen wurde.

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