Sigmund Jähn zu „systemnah“?

Der Fliegerkosmonaut wurde nicht nur von Raumfahrtkollegen in Ost und West hoch geschätzt. Noch heute tragen Grundschulen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und in Sachsen seinen Namen. In Chemnitz (Sachsen) gibt es das Kosmonautenzentrum „Sigmund Jähn“ für Kinder und Jugendliche, das diesen Namen seit DDR-Zeiten trägt. Ausstellungen, Filme und so weiter wurden ihm gewidmet. Doch In Halle sieht man das alles ganz anders.

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Kommunistische Partei Chiles zum Tod von Margot Honecker

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die am Freitag (Ortszeit) von der Kommunistischen Partei Chiles veröffentlichte Erklärung zum Tod der zuletzt in Santiago de Chile lebenden früheren DDR-Bildungsministerin Margot Honecker: Die Kommunistische Partei Chiles hat vom Tod Margot Honeckers heute morgen in unserem Land erfahren. Sie spricht ihrer Tochter Sonia, ihren Familienangehörigen, Freundinnen und Freunden ihr tief empfundenes Beileid aus. Es sind Hunderte ins Exil gezwungene chilenische Kommunisten, die sich voller Wertschätzung der Solidarität und Freundschaft erinnern, deren aktiver Teil Margot Honecker war. Diese Solidarität erreichte das chilenische Volk in…

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Abschied von Margot Honecker

Wie chilenische Medien unter Berufung auf der Familie nahestehende Quellen berichten, ist Margot Honecker am heutigen Freitag im Alter von 89 Jahren in Santiago de Chile verstorben. Die frühere Bildungsministerin der DDR, Ehefrau von SED-Generalsekretär Erich Honecker, lebte seit Januar 1993 in Chile. Das Ehepaar hatte in dem südamerikanischen Land Asyl erhalten und entging so der in Deutschland entfesselten antikommunistischen Hexenjagd.

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91 Atombomben auf Berlin

Die USA haben in den 50er Jahren geplant, Millionenstädte wie Berlin, Moskau und Leningrad mit massiven Atomschlägen anzugreifen. Allein für »Ost-Berlin« waren 91 Ziele vorgesehen gewesen. Das geht aus Dokumenten hervor, dass das Nationale Sicherheitsarchiv der USA am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte. Den Antrag dazu hatten Wissenschaftler der George-Washington-Universität bereits 2006 gestellt. Der Chef der Gruppe, William Burr, bezeichnete es gegenüber der »New York Times« als »verstörend«, dass ausdrücklich die »Bevölkerung« (Population) als zu attackierendes Ziel aufgeführt worden sei.

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»Der Bau der Mauer war notwendig, sonst hätte es Krieg gegeben«

»Der Bau der Mauer war notwendig, sonst hätte es Krieg gegeben«. Mit diesen Worten beurteilt Margot Honecker in einem Interview, das die Tageszeitung »junge Welt« in ihrer Mittwochausgabe veröffentlicht, die Schließung der DDR-Grenze im August 1961. In dem ausführlichen Gespräch äußert sich die ehemalige DDR-Ministerin für Volksbildung und Witwe von Erich Honecker, dem langjährigen SED-Generalsekretär und DDR-Staatsratsvorsitzenden, zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder von ihrem selbstgewählten chilenischen Exil aus. Sie geht auf Fragen zur jüngeren deutschen Geschichte, zu aktuellen Problemen der Weltpolitik, aber auch zu ihrer persönlichen Situation ein.

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Erklärung zum 25. Jahrestag der Vereinnahmung der DDR durch die BRD

Wir dokumentieren nachstehend eine von mehreren Organisationen unterzeichnete Erklärung zum 25. Jahrestag des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur BRD: Die DDR ein Staat des Fortschritts, der Arbeiter-und Bauernmacht, in dessen Mittelpunkt der Mensch stand,die BRD ein Staat der Reaktion, der Macht der Monopole und der Finanzoligarchie ,in dessen Mittelpunkt der Profit steht.

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DKP: Sozialismus ist heute nötiger denn je!

Wir dokumentieren nachstehend die Erklärung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zum heutigen 25. Jahrestag des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur BRD: Am 3. Oktober wird der 25. Jahrestag der »deutschen Einheit« begangen. Die letzten 25 Jahre gelten als deutsche Erfolgsgeschichte. Doch wir sagen: Es gibt nichts zu feiern!

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Lasst die Züge fahren!

Hunderte Flüchtlinge sind in Zügen auf dem Weg von Budapest in Richtung Österreich und Deutschland. Diese Züge an den Grenzen nicht aufzuhalten, fordert Katina Schubert, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der Linkspartei. Sie erklärt weiter: »Die Bilder ähneln sich: Vor über 25 Jahren fuhren Flüchtlinge aus der DDR von Ungarn über Österreich nach Deutschland. Jetzt befinden sich vor allem syrische Bürgerkriegsflüchtlinge an den Bahnhöfen der ungarischen Hauptstadt, um Platz in einem Zug nach Österreich oder Deutschland zu ergattern. Alle wissen, diese Menschen fliehen vor Krieg, Not und Vertreibung.«

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