26. Februar: Aktionstag für gerechte Bildung

Unter dem Titel #fürgerechteBildung ruft ein Zusammenschluss von Schüler:innen-, Eltern-, und Lehrer:innen-Initiativen sowie politischen Jugendgruppen aus zahlreichen Städten zu einem Streik- und Aktionstag am 26.2. auf. Durch Schulstreiks, Proteste und kreativen Aktionen im ganzen deutschsprachigen Raum wollen sie ihre Kritik an der derzeitigen Corona-Politik an Schulen äußern.

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Föderale Konzeptlosigkeit

GEW zum Beschluss der Kultusministerkonferenz zu Schulöffnungen Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wirft der Kultusministerkonferenz (KMK) vor, bis heute kein schlüssiges Konzept vorgelegt zu haben, wie Gesundheitsschutz für alle an Schule Beteiligten und das Recht der Schülerinnen und Schüler unter einen Hut zu bringen sind. Zudem bleibe dem „föderalen Allerlei“ Tür und Tor geöffnet. „Die KMK kennt nur ein Ziel: Die Schulen so schnell wie möglich zu öffnen – egal wie und zu welchem Preis. Das ist verantwortungslos. Gegenüber den Lehrkräften, den Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien. Ja,…

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Beschäftigte befürchten Infektionen während Anmelderunde

Schulbeschäftigte in Sorge – Infektionsgefahr an weiterführenden Schulen während der „Anmelderunde“ Anfang Februar werden – wie in jedem Jahr – Eltern mit Kindern, die die Grundschule abgeschlossen haben, aufgefordert, diese an weiterführenden Schulen anzumelden. Wegen der Corona – Pandemie verzichten einige Schulen in diesem Jahr auf ein persönliches Erscheinen der Eltern und eine Anmeldung vor Ort. Diese Schulen ermöglichen – bis auf begründete Ausnahmen – eine Anmeldung per Post oder auf digitalem Weg. Leider nicht alle.

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Wenn neoliberale Dogmen im Schulwesen Einlass erhalten…

Bereits der Urvater des neoliberalen Kapitalismusmodells, Milton Friedman, plädierte in seinen frühen Schriften für die Einführung der Rentabilitätslogik im Bildungssektor, um dergestalt die »staatlich-bürokratische« Verwaltung zu brechen im Hinblick auf »Effizienz«, »Innovation« und »Demokratie«. Privatisierung und Deregulierung der Bildungssysteme als Chance für gewinnorientierte Unternehmen sozusagen. Mit den WTO-Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) ist das Wunschdenken des US-amerikanischen Marktextremisten weltweit schleichend zur Realität geworden.

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Gegen die schleichende Privatisierung der Schule

Die vor fast zwei Jahren vom OGBL unter dem Hashtag #dschoulsteetnetzumverkaf gestartete Kampagne gegen die Privatisierung des öffentlichen Bildungswesens hat mit den von DP-Erziehungsminister Claude Meisch ohne Rücksprache mit den Lehrergewerkschaften aus dem Hut gezauberten Gesetzesprojekten 7662 und 7658, mit denen Meisch (in einem ersten Schritt!) die Direktorenposten von vier spezialisierten Lyzeen sowie zwei Verwaltungen aus dem Bildungsbereich für nicht pädagogisch ausgebildete Quereinsteiger aus der Privatwirtschaft öffnen wollte, an Fahrt aufgenommen. Dazu haben die APESS und das OGBL-Syndikat Erziehung und Wissenschaft (SEW) ihre Kräfte gebündelt, hieß es am Dienstag auf…

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Mensa in der Krise

Krasser Schulstress, kaum Freizeit und viel zu viele Hausaufgaben. Das ist für uns SchülerInnen in diesem Schulsystem Alltag. Vor Allem in Zeiten der (Wirtschafts-)Krise wird immer mehr SchülerInnen eins klar: Dieses Schulsystem richtet sich nicht nach unseren Interessen. Denn wie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens setzt sich auch hier die kapitalistische Logik durch. So macht der Drang nach Profiten, der Grundsatz dieses Systems, nicht einmal vor unserer Schulmensa halt. Denn auch hier müssen ausreichend Gewinne eingebracht werden.

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GEW: „Schulen am 11. Januar noch nicht wieder öffnen“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich dafür stark, den Schul-Lockdown noch nicht am 11. Januar zu beenden. „Es wäre verantwortungsvoller gewesen, wenn sich die Kultusministerkonferenz (KMK) darauf verständigt hätte, den Schul-Lockdown um mindestens eine Woche zu verlängern. Im Moment kann nicht eingeschätzt werden, wie sich Weihnachten und Silvester mit Blick auf das Infektionsgeschehen auswirken“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Montag mit Blick auf die Videoschalte der Kultusministerinnen und -minister.

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Wir haben genug gefroren!

„Wir haben genug gefroren!“ Unter diesem Motto protestieren heute SchülerInnen aus München gegen die aktuelle Situation an den Schulen. Aber die Lage an den Schulen ist kein lokales Problem. So ruft auch die SchülerInnenvernetzung „Unverantwortlich“ heute in Kassel den Schulstreik aus. Auch in anderen Städten Deutschlands, darunter Frankfurt und Bochum gab kam es bereits zu Streiks. Kein Wunder- die Situation für die Jugendlichen und die Lehrkräfte sind katastrophal.

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GEW: „Kultusministerkonferenz hat nicht rechtzeitig und mutig für ausreichenden Gesundheitsschutz gesorgt“

Mit der Ankündigung der Kultusministerkonferenz (KMK), sich jetzt auf die Schließung der Schulen in Deutschland einzustellen, „gesteht sie ein, nicht rechtzeitig und mutig für ausreichenden Gesundheitsschutz gesorgt zu haben“, erklärte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). „Wir haben wiederholt angemahnt, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Leopoldina zu folgen und flächendeckend auf Wechselunterricht umzustellen, um Schulschließungen zu verhindern. Jetzt werden offenbar Schulschließungen und eine Verlängerung der Weihnachtsferien unvermeidlich sein. Damit wird das Recht auf Bildung eingeschränkt“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Freitag in Frankfurt a.M. mit Blick auf die…

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