34 Flüchtlinge sterben im Mittelmeer

Meldung von ANA-MPA am MontagDie Festung Europa mordet weiter. Wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA meldet, ist die Zahl der am Sonntag in der Ägäis ertrunkenen Flüchtlinge auf mindestens 34 gestiegen. Am Sonntag war ein Flüchtlingsboot mit mehr als 100 Menschen an Bord vor der Insel Farmakonissi gesunken. Unter den Opfern sind vier Säuglinge und elf Kleinkinder sowie zehn Frauen und neun Männer. Zuletzt konnten Taucher sechs Leichen bergen.

Wie ANA-MPA mitteilt, wurden die Körper der Ertrunkenen auf einem griechischen Kriegsschiff gesammelt und sollen nach Rhodos gebracht werden. 68 Menschen konnten von Rettern aus dem Wasser gezogen werden, weitere 29 schafften es selbst, an Land zu schwimmen. Die Suche nach Opfern wird fortgesetzt, da nicht genau klar ist, wieviele Menschen an Bord des Bootes waren.

Die mindestens 34 Menschen sind die jüngsten Opfer der Abschottungspolitik der EU, die bis heute keine legalen und sicheren Wege nach Europa geöffnet hat. Während weiter die Kriege im Mittleren Osten und in Afrika angeheizt werden, etwa durch Waffenlieferungen und die Einmischung in souveräne Staaten, schachern die Regierungen des Friedensnobelpreisträgers EU darum, wer wieviele Menschen aufnimmt.

Quelle: ANA-MPA / RedGlobe

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