Sachsen 

Respekt und Wertschätzung statt leerer Regale

Die Tarifkommission im Groß- und Außenhandel und genossenschaftlichem Großhandel hat am Mittwoch, 17. März 2021, ihre Tarifforderungen für die Beschäftigten in Sachsen beschlossen.

ver.di fordert:

  • Die Anhebung aller Löhne, Gehälter um 1 € je Arbeitsstunde.
  • Die Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 70 € im Monat.
  • Einen Sachsenzuschlag.
  • Die Laufzeit soll 12 Monate betragen (1.5.2021-30.4.2022).
  • Gemeinsam mit den Arbeitgebern soll die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge der Branche beantragt werden.

„Kunden des Großhandels sind Unternehmen des Einzelhandels, der Apotheken, aus dem Handwerk und aus industriellen und gewerblichen Betrieben. Ohne die Arbeit der Beschäftigten im Großhandel wäre nicht nur gähnende Leere in den Supermärkten und Apotheken. Es würden auch viele Bereiche der Wirtschaft stillstehen, mit und ohne Pandemie. Deshalb erwarten die Beschäftigten Respekt und Wertschätzung für ihre Arbeit, die sich in einer Erhöhung der Entgelte ausdrückt. Die Umsatzentwicklung ist trotz Corona positiv. Preisbereinigt ist der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent gestiegen“, erklärt Sylke Hustan, ver.di Verhandlungsführerin für den Groß- und Außenhandel Sachsen.

Die Tarifkommission hat den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die rund 50.000 Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in Sachsen bereits im Januar zum 30. April 2021 gekündigt.

Quelle: ver.di Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen – Tarifrunde für den Groß- und Außenhandel und genossenschaftlichen Großhandel in Sachsen

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