Kein Angebot für die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW

Große Enttäuschung bei den Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in NRW – die Auftaktverhandlung der Tarifrunde endet ohne Arbeitgeberangebot. ver.di fordert für die rund 336.000 Beschäftigten der Branche 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung, bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge.

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ver.di fordert für die Beschäftigten 4,5 % + 45 Euro

Mit einer Forderung von 4,5 % plus 45 Euro geht ver.di in die Tarifverhandlungen für die rund 18.000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel und im genossenschaftlichen Großhandel in Sachsen-Anhalt. Die Ausbildungsvergütungen sollen je Ausbildungsjahr in gleicher Höhe steigen. Der Tarifvertrag soll für eine Laufzeit von 12 Monaten abgeschlossen werden. Damit der Tarifvertrag auch allen Beschäftigten zu Gute kommt, sollen die Arbeitgeber aufgefordert werden, gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit für die Tarifverträge des Großhandels Sachsen-Anhalt zu beantragen.

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Erste Verhandlung im Groß- und Außenhandel ohne Annäherung

Enttäuschend für die rund 60.000 Beschäftigten im Hamburger Groß- und Außenhandel ergab die heutige erste Verhandlungsrunde zu den Tarifentgelten keine Annäherung der Tarifvertragsparteien. Die Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach Tariferhöhungen um 5,5 %, mindestens 155 €, wurde von den Arbeitgebern als viel zu hoch und der Corona-Krise nicht angemessen zurückgewiesen. Ein Angebot hatten die Arbeitgeber nicht vorgelegt.

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Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel: Aktionen vor Arbeitgeberverbänden

Am Freitag (30.4.) beginnen die Tarifverhandlungen im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel. Beschäftigte der Branche überbringen deshalb am Donnerstag (29.4.) vor den Arbeitgeberverbänden in Köln, Düsseldorf, Krefeld, Bochum, Münster und Bielefeld ihre Forderungen zur diesjährigen Tarifrunde. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) fordert für die rund 336.000 Beschäftigten, darunter etwa 45.000 geringfügig Beschäftigte, 4,5 Prozent mehr Gehalt, Lohn und Auszubildendenvergütung, plus 45 Euro im Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Außerdem fordert ver.di von den Arbeitgebern des Groß-und Außenhandels die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) der Tarifverträge.

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