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Kuba trauert um ehemaligen US-Justizminister Ramsey Clark

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez schrieb auf seinem Twitter-Profil: „Wir bedauern den Tod von Ramsey Clark, einem ehrlichen und solidarischen ehemaligen US-Generalstaatsanwalt, der uns in entscheidenden Schlachten begleitete und die großen Ungerechtigkeiten kritisierte, die von seinem Land in der Welt begangen wurden. Kuba zollt ihm dankbaren Tribut.“

Eine ähnliche Botschaft wurde vom Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla veröffentlicht: „Unser tief empfundenes Beileid gilt der Familie und den Freunden des US-amerikanischen Politikers und Aktivisten Ramsey Clark. Seine makellose Bilanz bei der Verteidigung der Gerechtigkeit verdient Respekt und Bewunderung.“

Der renommierte Jurist starb im Alter von 93 Jahren, und die Kubaner erinnern sich an ihn wegen seiner Unterstützung im Kampf für die Freiheit der Fünf und die Rückkehr des Kindes Elián González. Für seine mutige Haltung wurde ihm 2013 die Medaille der Freundschaft verliehen.

Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza bekräftigte in einem Tweet, dass Clark dem Imperialismus standgehalten und nie Angst gehabt habe, diesen anzuprangern: „(Er war) ein Freund der Bolivarischen Revolution und ein unermüdlicher Verteidiger des Friedens und der Menschenrechte“, betonte er.

Quelle: Granma – Beileidsbekundungen Kubas zum Tod des ehemaligen US-Justizministers Ramsey Clark

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