Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums zur Begrenzung von sachgrundlosen Befristungen. „Damit hält Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Wort und bringt eines der zentralen arbeitsmarktpolitischen Projekte auf den Weg. Denn sachgrundlose Befristungen und Kettenarbeitsverträge machen Beschäftigte erpressbar und nehmen ihnen in unsicheren Zeiten Sicherheit und Perspektive“, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Donnerstag. Zuvor hatten Medien über den Gesetzentwurf berichtet.

Die Corona-Pandemie mache auch vor dem Arbeitsmarkt nicht halt. „In den Branchen, in denen derzeit eingestellt wird, sind sachgrundlose Befristungen leider eher die Regel als die Ausnahme“, so Werneke. Davon seien unter anderem in großem Umfang die Bereiche Zustellung, Logistik, Transport und Versandhandel betroffen. „Dem Unwesen von sachgrundlosen Befristungen muss ein Riegel vorgeschoben werden. Befristungen üben Druck auf die Löhne aus, treffen junge Menschen und darunter Frauen überproportional und machen eine verlässliche Lebensplanung nahezu unmöglich. Das muss ein Ende haben“, betonte Werneke.

Quelle: ver.di – Sachgrundlose Befristungen: ver.di begrüßt Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Heil