Nach dem feigen Messerangriff durch den Freiburger AfDler und Querdenker Robert H. beteiligten wir uns am gestrigen Samstag an einer Demonstration mit rund 350 Personen. Die Demo zog lautstark und entschlossen durch die Lorettostraße zum Ort des Angriffs und direkt bis vor die Wohnungstür des Faschisten.

Mehrere Redebeiträge thematisierten den Angriff, die Verstrickungen Freiburger Polizist*innen in einen rassistisch motivierten Übergriff vor einigen Tagen sowie die Notwendigkeit eines konsequenten antifaschistischen Selbstschutzes.

Als Antifaschistische Linke ist uns die Parole “Kein Fußbreit den Faschisten” eine Verpflichtung. Unseren politischen Gegner*innen müssen wir uns auch auf der Straße und in den Vierteln entgegenstellen – kein Angriff darf unbeantwortet bleiben. Für uns ist die faschistische Unterwanderung des Staats- und Sicherheitsapparats, die Zuspitzung rechter Gewalt und der gesellschaftliche Rückhalt für diese, Symptom eines zunehmend ins Straucheln geratenden, fehlerhaften Wirtschaftssystems. Das Erstarken der Rechten sowie die damit verbundene Zunahme rechter Gewalt ist eine Folge. Daher muss klar sein, dass wir uns nicht nur entschlossen den Faschist*innen in den Weg stellen, sondern auch eine Alternative zu diesem System aufzeigen müssen. Auf der anderen Seite ist aber ebenso wichtig, auf die zunehmenden Angriffe unserer Gegner*innen angemessen reagieren zu können. Der gestrige Tag war ein Anfang. In Zukunft gilt es, den antifaschistischen Selbstschutz weiter auszubauen. Den Faschist*innen in Freiburg sei gesagt: Kein Angriff bleibt ohne Antwort.

Zusammestehen gegen die Rechten!

Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

 

Quelle: Antifaschistische Linke Freiburg – Kein Angriff ohne Antwort