Übernommen von Pro Asyl:

Anlässlich der heute beginnenden Afghanistan-Konferenz im Europäischen Parlament und des informellen Treffens der EU-Innenminister*innen am 3. und 4. Februar fordert PRO ASYL die EU-Länder auf, ihre Zusagen zur Aufnahme schutzbedürftiger Afghan*innen einzuhalten und die Zahl der Aufzunehmenden substanziell zu erhöhen. Neue Erkenntnisse der Vereinten Nationen zeigen die Dringlichkeit dessen auf. Die Taliban haben einem UN-Bericht zufolge seit ihrer Machtübernahme im August 2021 mehr als hundert ehemalige Regierungsmitarbeiter*innen und Ortskräfte der internationalen Truppen in Afghanistan getötet. In dem Bericht, der der Nachrichtenagentur AP in einer Vorabversion vorliegt, wird auch darauf hingewiesen, dass „Menschenrechtsverteidiger und Medienschaffende weiterhin Angriffen, Einschüchterungen, Schikanen, willkürlichen Verhaftungen, Misshandlungen und Tötungen ausgesetzt [sind]“. Angesichts dessen appelliert PRO ASYL an die Innenminister*innen der EU, die Aufnahme gefährdeter Afghan*innen bei ihrem informellen Treffen am 3. und 4. Februar weit oben auf die Agenda zu setzen. „Die EU und ihre Mitglieder müssen die neuen Erkenntnisse der Vereinten Nationen ernst nehmen und…

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Wir brauchen eine Luftbrücke für Afghanistan!