Kletteraktion an den Elbbrücken: »Bild Bridges – Not Walls!«

Rund 30 AktivistInnen von Sea-Watch, Jugend Rettet und Never Mind the Papers haben heute im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg mit einer spektakulären Kletteraktion an den Elbbrücken für eine Wende in der Flüchtlingspolitik demonstriert. »Build Bridges – Not Walls« steht auf einem gut 120 Quadratmeter großen Banner, das sieben KletteraktivistInnen an der Freihafen-Elbbrücke entrollt haben. »Über 14.000 Tote an Europas tödlicher Außengrenze! G20: Sie entscheiden – die anderen sterben« steht auf einem weiteren Banner, das an Bord mehrerer Sportboote gezeigt wird.

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FARC-EP: Auf Wiedersehen den Waffen, auf Wiedersehen dem Krieg, Herzlich Willkommen dem Frieden

Herr Präsident Juan Manuel Santos,Repräsentantinnen und Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft,Regierungen und Völker der Welt,Kolumbianerinnen und Kolumbianer, am heutigen Tag, den 27. Juni, kommen wir in dieser Übergangszone zusammen, die die Guerilleros in Erinnerung an die heldenhafte und im Kampf 2009 gefallene Genossin Mariana Páez tauften, Symbol des Kampfes der kolumbianischen Frau für eine bessere Zukunft für ihr Land, um den feierlichen Akt zu zelebrieren, der mit der erfolgreichen Niederlegung der Waffen der FARC-EP endet.

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Angriff mit Hubschrauber auf Gericht und Ministerium in Caracas

Rebellierende Polizisten haben in Caracas von einem Hubschrauber aus die Gebäude des Obersten Gerichtshofs und des Innenministeriums von Venezuela angegriffen. Verantwortlich für die Attacke, die von den venezolanischen Behörden umgehend als Terroranschlag klassifiziert wurde, ist offenbar ein Óscar Alberto Pérez, der ein Beamter der Lufttransportdivision der Kriminalpolizei CICPC sein soll. In einem Video präsentierte sich der Attentäter zusammen mit vier maskierten und schwer bewaffneten Männern und verlas eine Erklärung, in der sich die Gruppe als »Gotteskrieger« bezeichnet, die auf einer »heiligen Mission« seien, um die »Demokratie« in Venezuela wiederherzustellen.

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Castor-Transport auf dem Neckar gestartet

Der erste Castor-Transport auf einem Schiff hat heute morgen um 6:12 Uhr in Obrigheim begonnen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: »Den gefährlichsten Müll der Welt mitten durch einen Ballungsraum auf einem Binnenschiff zu transportieren – das ist eine Verantwortungslosigkeit sondergleichen. Dieser Transport findet nur statt, weil die EnBW im Gegensatz zu allen anderen Betreibern von Atomkraftwerken kein Geld dafür ausgeben will, an jedem Standort ein ordentliches Castor-Lager zu bauen. Das Atommüll-Problem wird ja nicht kleiner, nur weil der hochradioaktive Abfall statt in Obrigheim künftig in Neckarwestheim steht…

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Erklärung der Regierung Venezuelas

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der Regierung Venezuelas zum Anschlag auf das Innenministerium und den Obersten Gerichtshof in Caracas: Die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela informiert die venezolanische Bürgerschaft und die Geschwistervölker der Welt über die bewaffneten Angriffe, die am Abend des heutigen Tages, Dienstag, 27. Juni, gegen das Gebäude des Ministeriums der Volksmacht für Innere Beziehungen, Justiz und Frieden sowie gegen das des TSJ (Oberster Gerichtshof) in Caracas unternommen wurden und die Teil einer putschistischen Eskalation gegen die Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela und ihre Institutionen…

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Auch G20-Camp in Altona verboten

Nach dem Camp im Hamburger Stadtpark haben die Behörden der Hansestadt auch das Protestcamp im Volkspark Altona verboten. Die Organisatoren haben angekündigt, gegen den Bescheid aus dem Bezirksamt Beschwerde beim Verwaltungsgericht einzulegen. Versammlungsbehörde untersagt #G20-Protestcamp im Volkspark Altona. Jetzt geht's vor das Verwaltungsgericht. #YesWeCamp #NoG20 — G20 Camp Altona (@G20CampAltona) 27. Juni 2017

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Protest gegen G20: Uni Marburg besetzt!

Studierende halten seit Montag die Philosophische Fakultät der Philipps-Universität Marburg besetzt. Die Aktion richtet sich gegen den bevorstehenden G20-Gipfel, der am 7. und 8.Juli in Hamburg stattfindet. Die Studierenden rufen dazu auf, sich zahlreich den Protesten und Aktionen dagegen anzuschließen. Wir dokumentieren nachstehend die Erklärung der BesetzerInnen. Das Chaos des kapitalistischen Normalzustandes tritt immer gravierender zu Tage. Kriege, Umweltzerstörung, postkoloniale Ausbeutung und Flucht treten als Ergebnis dessen immer stärker auf. Der Kapitalismus befindet sich dabei in einem ihm inhärenten Krisenzustand, der seine Gewalt immer offener werden lässt. Viele sehnen sich…

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Chaoten abgeschoben: Hamburg schickt Berliner Polizisten nach Hause

Insgesamt mehr als 1.000 Polizisten aus Berlin sollen in Hamburg ihre Kollegen beim den Einsatz zum Schutz der Staatsgäste und bei der Unterdrückung der Proteste unterstützen. Diese Zahl bestätigte die Berliner Polizei am Dienstag auf Anfrage des rbb. Etwa die Hälfte dieser Beamten seien seit dem vergangenen Wochenende in Hamburg im Einsatz. Bis zum Beginn des Gipfels will die Berliner Polizei ihr Personal in Hamburg durch 500 andere Kollegen austauschen.

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FARC-EP haben die Waffen abgegeben

Dieser Dienstag ist ein historischer Tag. Heute beginnt der nationale Festakt der Beendigung der Waffenniederlegung in der Gemeinde Mesetas in der Provinz Meta. In einer der 26 sogenannten Übergangs- und Normalisierungszonen, die für die Waffenniederlegung und der Wiedereingliederung der Guerillakämpfer in das zivile Leben bestimmt sind, erfolgt heute von 10 bis 15 Uhr der Festakt mit Teilnahme von Juan Manuel Santos und dem Sekretariat der FARC-EP, darunter auch der Oberkommandierende Rodrigo Londoño. Mehr als 500 Kämpferinnen und Kämpfer leben in der ZVTN Mariana Páez in Mesetas.

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