Im Wochenendgespräch der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt gibt Dr. Luis Herrera, wissenschaftlich-kommerzieller Berater des Präsidenten der kubanischen Unternehmensgruppe Bio-Cuba-Farma, Einblicke in Kubas erfolgreichen Kampf gegen die Coronapandemie.

Nachdem die Insel das Virus im vergangenen Jahr kontrollieren konnte, stiegen die Zahlen mit dem neuen Jahr an. Von Beginn an setzte die sozialistische Regierung gemeinsam mit Bio-Cuba-Farma auf die Entwicklung eigener Impfstoffe, wobei auf die große Erfahrung im Feld der Vakzinentwicklung sowie die notwendige technische Infrastruktur zurückgegriffen werden konnte. „Wir wussten, dass unsere Chancen gut stehen“, erklärt Herrera zu den Voraussetzungen für den Kampf gegen das Virus.

Heute gibt es auf Kuba fünf eigene Impfstoffkandidaten, von denen mehrere kurz vor ihrer Zulassung stehen – ein großer Erfolg, insbesondere angesichts der brutalen US-Blockade gegen die Insel. Bis Ende des Jahres sollen in Kuba mehr als 100 Millionen Impfdosen produziert werden. So kann, versichert Herrera, noch im Laufe von 2021 die gesamte kubanische Bevölkerung mit eigenen Vakzinen gegen das Coronavirus immunisiert werden.

Das Gespräch mit Dr. Luis Herrera erscheint in der Wochenendausgabe der Tageszeitung junge Welt.

Quelle: junge Welt via Presseportal – Gesamte Bevölkerung Kubas soll bis Ende des Jahres gegen Covid-19 geimpft sein