nd.DerTag zum außenpolitischen Kurs der Grünen-Spitzenkandidatin

Noch schweben die Grünen auf Wolke sieben, nachdem Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin erklärt wurde. Die jedoch hält sich nicht lange in der Partyzone auf, sondern erklärt zügig, wohin der außenpolitische Hase laufen soll. Gegenüber Russland fordert sie in einem Interview mehr Druck, auch um die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 noch zu verhindern. Gegenüber China will sie immerhin „Dialog und Härte“ praktizieren, denn Peking betreibe knallharte Machtpolitik.

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Die bessere Performance

Trotz der fehlenden Regierungserfahrung von Annalena Baerbock hat sich die Führung der Grünen für die aussichtsreichere Kandidatin im Kampf um das Kanzleramt entschieden. Ihr Co-Vorsitzender Robert Habeck hat zugunsten von Baerbock zurückgezogen. Das war eine kluge Entscheidung. Mit seinen peinlichen Aussagen zu Thüringen, das ein „freies und demokratisches Land“ werden sollte, hat sich der frühere Minister aus Schleswig-Holstein im Osten der Republik keine Freunde gemacht. Das liegt zwar schon zwei Jahre zurück, aber Habeck sind ähnliche Patzer im Wahlkampf zuzutrauen. Baerbock, die aus Niedersachsen stammt, hat ihren Wahlkreis in Potsdam…

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